Italien - so war es wirklich

So, wie versprochen kommt hier der etwas längere Bericht über meinen (unseren) Aufenthalt in Italien.

Die Idee hinter dem Ganzen war, eine Art Abschlussfahrt zu machen, da wir ja nun alle Prüfungen hinter uns haben. Es wurde also bei InterChalet ein Häuschen und bei Air-Berlin der passende Flug gebucht.
Allerdings waren zwischen Flughafen (Milano/Bergamo) und Häuschen (Deruta/Ripabianca, nähe Perugia) knappe 500km, die man noch irgendwie überwinden musste. Aber wir dachten "das schaffen wir schon".
Es folgt die lustige Geschichte vom kleinen Urlaub:

Am 13. ging es früh morgens los, man traf sich um 0500 am Düsseldorfer Hauptbahnhof und fuhr gemeinsam zum Flughafen, dort angekommen gings zum Check-In, dann zum Flieger. Alles ohne Probleme.
Als es dann im Flugzeug sogar was zu essen und zu trinken gab, wusste ich, dass die 40EUR pro Flugstrecke gut investiertes Geld waren. Eine knappe Stunde später waren wir dann auch in Mailand (BGY) angekommen und bewegten uns samt Gepäck in die Halle. Dort wollten wir ein paar Autovermieter abchecken und dann mit Autos die besagten 500km hinter uns bringen. Die Idee war ja auch gar nicht mal so schlecht, allerdings wusste von uns natürlich keiner, dass die Autovermieter Autos nur gegen Kreditkarte rausrücken. Naja. Also ohne Auto weiter. Gottseidank hatte einer zuhause eienen Zugfahrplan ausgedruckt und wir fuhren mit dem Bus nach Mailand, wo wir dann mit der besagten Zugverbindung über Florenz bis Perugia gekommen sind. Wir mussten aber nach Ripabianca, knappe 20km weiter. Also noch ein bisschen Busfahren und Warten.
Tada, gegen 2015 standen wir am Ortsschild von Ripabianca. Aber wohin nun? Ja richtig! Den Berg hoch :( Mit knapp 30kg schwerem Koffer. (Danke Schatz!)
Egal, auch dieses Hindernis wurde überwältigt und wir standen endlich vorm Haus. Man war das groß. Hätt ich garnicht erwartet für 80E pro Person für die Woche. Also mit Vermieter gelabert, Schlüssel bekommen, was gegessen und Schlafen.

Sonntag bis Donnerstag wurden mit extremen Chillen, Shisha rauchen und einem Ausflug nach Perugia verbracht. Gab einige lustige Szenen zwischendurch aber die hab ich keine Lust aufzuzählen. Das Wichtigste ist, dass wir gechillt haben. Und noch mehr gechillt. Und zwischendurch haben wir noch etwas gechillt. Und naja, das wars eigentlicha auch. Aber ich wollte auch kein Actionurlaub. War dementsprechend genau richtig.

Einziges Problem an der ganzen Sache war, dass wir am 20. schon wieder weg mussten. Und das um 0925 Uhr morgens in Mailand. Hieß also um 1900 des Vortags in Ripabianca losfahren. Gottseidank haben die Busse gestreikt und wir durften warten, dann wurden wir vom Vermieter gefahren und danach per Taxi bis Perugia. Ab da ging wieder alles normal. Wobei normal in diesem Fall hieß: per Bus nach Torono, ab da Zug bis Bolognia, dort Zug bis Milano und ab da nochmal Bus bis Milano/Bergamo. Stressig das, aber wir habens überlebt. Details hab ich versprochen nicht preiszugeben, da es mehr als unnormal war...
Flug war dann wieder recht angenehm. Bis auf die Tatsache, dass unser Co-Pilot uns irgendwann das Wetter in Düsseldorf offenbart hat: Regen. Und dabei wollten wir doch zum Japan-Tag.

Aber das ist alles eine andere Story, die ich hier nicht erzählen möchte (es war scheiß Wetter).

Als Fazit sage ich, die Reise hat sich gelohnt und Punkt.






Punkt, Komma, Strich... BLAH! Ach Jörg, halt einfach die Klappe! -.-

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