Unfaehiger Support bei unfaehigen Herstellern

Posted in german, hardware, ibm-lenovo, linux December 29, 2006

Wie ich bereits berichtet habe, besitzte ich einen beschnittenen Z61m von IBM/Lenovo. Dazu habe ich auch am 15.12. eine Mail an den Support geschickt, wie dass denn jetzt mit VT Unterstuetzung im BIOS aussieht.
Am 27.12. kam dann eine nette Mail, die ich mal auszugsweise zittiere:

"IBM/Lenovo provides free software support for the first 30 days after the
purchase of the machine.

Unfortunately, we have been unable to verify your support entitlement. This
could be because [...] it is more then 30 days
since the computer was manufactured.

Since we can not determine which country you are in" please fuckoff and search a local support (Anm: letzter Teil ist sinngemaess ergaenzt)

Aha? Was interssiert mich Software-Support? Ich will das meine Hardware nach Spezifikation funktioniert, nicht mehr.
Naja dachte ich mir, antworte ich halt mal nett wenn ich vom 23C3 in berlin wieder zuhause bin. Heute kam aber eine Erinnerung, ich soll doch bitte Antworten. Nach 2 Tagen eine Erinnerung? Boah ;-)

Nagut, hab ich gemacht, inkl CC an IBM-Germany, da die ja es nicht schaffen zu peilen dass ich aus Deutschland komme. Hab auch nett erwaehnt, dass ich Hardware- und keinen Software-Support suche und meine letzte Mail nochmal angehaengt. Mal schauen was das so wird.

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Bits from the 23C3 – Drones

Posted in 23c3, english December 27, 2006

Sittin here in Saal 1 of the bcc in Berlin. You should know the 23C3 is goin on, and I have some nice shot just taken here at steinis presentation (erm, show ;-)) about drones.

http://www.die-welt.net/upload/ccc-drone.jpg

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Wucher und Betrug im Webdesign-Geschäft

Posted in german, offtopic December 22, 2006

Heute möchte ich euch eine Story erzählen, die glaubt ihr nicht.

Ein guter Freund von mir ist recht aktiv im kirchlich-evangelischen Bereich und kennt da auch viele Leute. Er kennt sich aber auch recht vernünftig mit Web-Zeug aus, ist aber kein professioneller Designer. Aus diesem Grund hat einer aus seiner Gemeinde nicht ihn, sondern einen professionellen Webdesigner (Webdesignerin um genau zu sein) für seine Webseite engagiert. Es sollte nichts Großes werden, nur ein paar Textinfos über die Person und eine kleine Galerie seiner Bilder (er ist eigentlich Künstler). Deswegen hat er auch das Logo etc alles selber entworfen und der Webdesignerin gegeben. Vereinbart waren 150EUR für eine eher statische Homepage (kein PHP-Gefrickel oder so). Abgerechnet wurden 750 (das ist 150 mal 5, wenn einer zu faul zum rechnen ist). Plus 7EUR monatlich für eine .net Domain und 10MB Speicherplatz. Gehostet wird das Ganze im Endeffekt bei maxxi.de-sign, die mit der Webdesignerin direkt nichts am Hut haben, und für 100MB Speicherplatz, inkl Traffic, PHP und mySQL 7.90EUR verlangen.

Jetzt sagt ihr sicherlich: na und? Dann folgendes:
Die Seite enthällt kein valides HTML und sieht je nach Browser doch etwas anders (kaputt) aus.
Es wurde das 5-fache des verabredeten Preises abgerechnet.
Das Hosting geschieht zu absoluten Wucher-Preisen.
Wollt ihr das auch? Dann fragt die Suchmaschine eures Vertrauens nach Webdesign für Betriebe in Kreuzau ;-)

Anm: ich erwähne extra weder die Namen und URLs der Geschädigten und Schädiger, da ich niemanden persönlich angreifen möchte.

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Unreal Tournament 2004 unter Debian Linux

Posted in debian, german, linux December 19, 2006

Da ich ja jetzt Student bin, hab ich in den Vorlesungen und zwischendurch immer mal wieder Zeit, und diese lässt sich mit old-school Killerspielen a la Unreal Tournament am besten totschlagen.
Dafür hab ich mir bei real für 10€ Unreal Tournament 2004 aus der Software Pyramide gekauft und wollte es unter Linux spielen. Ja unter Linux, UT2004 läuft nativ, ohne dumme Hacks mit WINE, Cedega und Co.

Im Internet gibt es eine Anlaufstelle für Spiele unter Linux: HOLARSE. Da hab ich auch ein Tutorial für UT2004 gefunden und fasse es hier ein wenig zusammen.
Mein System ist Debian Sid auf einem i386, aber UT2004 sollte auch auf amd64 problemlos laufen. Leider waren die Jungs von der Software Pyramide so nett, und haben den Linux Installer von der DVD gelöscht, so dass man etwas Hand anlegen muss:

(Anm: Zeilen mit # vorne sind als root auszuführen, die mit $ als normaler User)

Zunächst brauchen wir unshield zum entpacken von UT, und zwei Bibliotheken (die sind erst später wichtig):
# apt-get install unshield libopenal0a libsdl1.2debian-alsa

Jetzt noch den Linux Patch auf die aktuellste Version:
$ wget ftp://holarse-linuxgaming.de/patches/UT2004/ut2004-lnxpatch3369-2.tar.bz2

Nun erstellen wir einen Ordner und kopieren den Inhalt der DVD dahin:
$ mkdir ut2k4_cabs
$ cd ut2k4_cabs
$ mount /media/dvd
$ cp /media/dvd/Disk*/data* .

Jetzt wird das ganze mit unshield nach ~/bin/ut-2004 entpackt:
$ unshield -d ~/bin/ut-2004 x ~/ut2k2_cabs/data1.cab

Wir haben das Spiel ja gekauft, also haben wir auch einen CD-Key, dieser wird in Großbuchstaben in die Datei ~/bin/ut-2004/System/cdkey eingetragen:
$ $EDITOR ~/bin/ut-2004/System/cdkey

Noch den Patch einspielen:
$ cd ~/bin/ut2004/
$ tar jxf ~/ut2004-lnxpatch3369-2.tar.bz2
$ cp -a UT2004-Patch/* .
$ rm -rf UT2004-Patch/

Eigentlich könnte man jetzt spielen, aber UT meckert, es fehlen Bibliotheken (die wir vorhin installiert haben).
Also erstellen wir Symlinks im System Ordner von UT:
$ ln -s /usr/lib/libSDL-1.2.so.0 ~/bin/ut-2004/System/libSDL-1.2.so.0
$ ln -s /usr/lib/libopenal.so.0 ~/bin/ut-2004/System/openal.so

Jetzt könnte man spielen, aber ich will noch ein Script haben, um UT schnellre starten zu können.
$ $EDITOR ~/bin/ut2004
und folgendes eintragen:

#!/bin/sh
cd ~/bin/ut-2004/System
./ut2004-bin $@
(hier muss am Ende ein ät stehen, dummes anti-spam Script)

Alternativ muss man in die letze Zeile ./ut2004-bin-linux-amd64 $@ (hier auch ät) schreiben, wenn man AMD64 hat.

Das Script ausführbar machen:
$ chmod +x ~/bin/ut2004

Wenn man ~/bin in seinem $PATH hat, kann man nun UT mit
$ ut2004
starten, wenn nicht, muss man etwas mehr tippen:
$ ~/bin/ut2004

Unreal Tournament 2004 sollte jetzt laufen und man sollte auch Sound haben. Wenn nicht – nochmal alles lesen, und gucken, was man vergessen hat. Evtl mal auch bei HOLARSE nachschauen.

Jetzt wollen wir noch etwas Fine-Tuning betreiben:
$ $EDITOR ~/.ut2004/System/UT2004.ini

Im Abschnitt [OpenGLDrv.OpenGLRenderDevice] UseRenderTargets=False suchen und durch UseRenderTargets=True ersetzen. Dann noch ganz unten folgendes hinzufügen:
[UnrealGame.UnrealPawn]
bPlayerShadows=True
bBlopShadow=False

UT wieder starten und ganz viel Spaß haben!

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Java und CUPS – das Leiden hat ein Ende

Posted in debian, german, java, linux December 18, 2006

Ich war es leid, dass ich trotz aktuellem Java und CUPS auf meinem Debian Sid immer noch nicht aus Java heraus drucken konnte. Java meinte einfach die ganze Zeit "es werden keine Jobs angenommen" von meinem Drucker.
Zunächst hieß es, es ist ein Bug in Java und der kann nicht auf Drucker mit Sonderzeichen im Namen drucken, aber mein HPLJ4000N hat KEINE Sonderzeichen im Namen.

Dann stieß ich beim FedoraBlog auf einen Artikel, dass Java auch unter Fedora nicht druckt man als Würgaround aber auf CUPS 1.2.1 downgraden könnte. Fand ich eigentlich nicht so pralle die Lösung, vorallem weil hier mittlerweile CUPS 1.2.7 rennt.

Aber dann kam die Erlösung tief im BTS von Sun: Bug Nummer 6500903 mit einem "einfachem" Würgaround:
# ln -s /usr/lib/libcups.so.2 /usr/lib/libcups.so
$ CUPS_SERVER=localhost java …

Nach Schritt 1 funktioniert das Drucken in Java gänzlich nicht mehr, er findet keinen Druck-Service, aber nachdem man seine Java Anwendung mit der Environment-Variable CUPS_SERVER auf localhost gestartet hat, nehmen die Drucker plötzlich Aufträge entgegen.

Bis jetzt habe ich auch keine Nebenwirkungen bei anderen Programmen durch den Link in /usr/lib/libcups.so feststellen können, deswegen kann ich damit leben und kann nun endlich direkt aus BlueJ meinen Code ausdrucken, ohne ihn zuerst in GVim kopieren zu müssen.

UPDATE:
Auf fedorablog.de hab ich einen weiteren Würgaround gefunden, der mir sogar besser gefällt.
Statt CUPS_SERVER an Java mitzugeben, kann man auch einfach das
Listen /var/run/cups/cups.sock
in der /etc/cups/cupsd.conf auskommentieren, damit CUPS nur noch auf localhost:631 und nicht mehr auf dem Socket lauscht. Et Voila – es druckt.

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Less spam and less false-positives – mission possible

Posted in debian, english, linux, spam

It’s situation everyone knows: fighting spam is difficult. You either get still too much spam in your inbox or block some important mail because some blacklists goes crazy.
Through planet debian I read an article about policyd-weight at the cyconet blog and found it very good. There is a software called policyd-weight, which checks the incoming mail agains several blacklists (like SpamHaus and RFC-Ignorant) and decides then if a mail should be blocked, because the sender is listed in many blacklists, or passed to the inbox, if the sender isn’t listed at all, or only in one blacklist.

The setup on Debian Etch with postfix is very easy:
# apt-get install policyd-weight
# policyd-weight defaults > /etc/policyd-weight.conf
# $EDITOR /etc/policyd-weight.conf
and comment out the spamcop and manitu lines (I personally do not like spamcop and never heard before about the manitu one, maybe I’ll read some stuff tomorrow.
# /etc/init.d/policyd-weight restart
# $EDITOR /etc/postfix/main.cf
and remove all reject_rbl_client entries from smtpd_recipient_restrictions
add check_policy_service inet:127.0.0.1:12525 instead
# /etc/init.d/postfix reload

You’re ready, each mail is now checked by the policyd-weight and get’s bounced if this nice peace of software thinks the sender is a bad boy.

Tomorrow I’ll write an email to my employer and hope he’ll find this solution good too, because the only spam which get’s through the policy is the one which is coming from my backup mx located at the server of the company I’m working for.

Enjoy the almost spam-free world and don’t forget to read /usr/share/doc/policyd-weight/documentation.txt.gz

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Religion macht dumm

Posted in fun, german, uni December 15, 2006

Grade kam die folgende Mail auf unseren Informatik-Mailverteiler der Uni:

Aufgabe 8.4 Weihnachtsbaum

Bei dieser Aufgabe habe ich ein Problem. Ich könnte diese Aufgabe leicht
lösen aber aus religiösen Gründen darf ich das nicht.

Ich würde mich gerne auf ein alternatives Bild einigen, dass nichts mit
Weihnachten oder anderen religiösen Motiven zu tun hat.

Immerhin geht es hier um 10 Punkte, auf die ich nicht verzichten will.

In Aufgabe 8.4 geht es darum, dass man in Java einen dynamischen Weihnachtsbaum darstellen soll, man gibt eine Zahl n ein, und kriegt einen ASCII-Weihnachstbaum mit Zeilen Größe.
Schon lustig, wohin Religion einen führen kann.

Anm: ich erwähne den Namen des Posters nicht und möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich mich nicht über die Person lustig mache, sondern über die Tatsache, dass es eine Religion gibt, deren Angehörige keinen Weihnachsbauem zeichnen lassen dürfen (ja wäre es selbst zeichnen, aber so sind das doch nur ein paar nicht als Weihnachtsbaum erkennbare Zeilen Code).

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Ja in Tokio, da gibts Hotels, da staunt sogar die Paris

Posted in fun, german, japan

Eine entzückende Bilderserie auf n-tv.de, die man sich nicht entgehen lassen sollte:
Was Ihre Kinder erregt – Das Phänomen Tokio Hotel

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Unfaehiger Hersteller des Tages – Lenovo

Ich hab ja einen Thinkpad mit einem Core Duo T2500 drin, der von Haus aus wunderbar Intel VT (Virtualisierung) unterstützt. Aber da dachte sich Lenovo, die sind schlauer, und haben das deaktiviert, und ich kanns nicht aktivieren. Also mal ne Mail (folgt) geschickt, und ma sehen was das wird.

Hi,

I have a Z61m featuring an Intel Core Duo T2500, which _should_ support Intel VT ([1], [2]). However, when I try to start an application, which would use this virtualization extension, it says VT is disabled in the BIOS, but there is no BIOS-option for enabling VT (only SMP, which is enabled). So my question is: are there plans for adding such a BIOS-option to the next versions or will I have to drive a Ferrari without gear-shift until I get a Lamborghini?

Kind Regards
Evgeni Golov

[1] http://developer.intel.com/products/processor/coreduo/index.htm
[2] http://en.wikipedia.org/wiki/X86_virtualization

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Warum man Frauen nicht an den heimischen Rechner lassen sollte

Posted in german, linux, software, windows December 10, 2006

Neulich im IRC-Chan der Informatik-Fachschafft meiner Uni:

<Zhenech> warum hat nudeli eigentlich immer weibernamen im ident?
<cHee^putze> ka viell schizo
<NudeliNudel> Zhenech: Weil jeden von meinen drei Laptops ein anderes Mädchen installiert hat
<Zhenech> löl
<Zhenech> kk
<NudeliNudel> je nachdem mit welchem ich gerade on bin steht halt ein anderer mädchenname im ident :)
<NudeliNudel> Einziger nachteil ist halt dass meine PCs teilweile "SüüüüßerBärli" oder so heissen
<NudeliNudel> aber okay, kann ich akzeptieren
<Zhenech> hmm
<Zhenech> du bist komisch =)
<NudeliNudel> ja ich hab die ja so nicht benannt, wenn dann sind die mädels komisch :)
<NudeliNudel> aber die sind eh n kapitel für sich
<Zhenech> ne
<Zhenech> du bist komisch
<Zhenech> weil du maedels an deinen pc laesst
<Zhenech> =)
<NudeliNudel> also eine war total schüchtern und hatte angst meine eltern kennenzulernen, und hat nach ner überbrückungshandlung gesucht (=> pc installieren bot sich an), die zweite hat meinen PC total zerschossen und musste ihn zur strafe neu installieren und die dritte hat irgendeinen virus runtergeladen als ne mail kam "Microsoft macht ein update, klicken sie hier."
<NudeliNudel> :)
<Zhenech> o_O
<Zhenech> deswegn bin ich mit meiner freundin seit 2 jahren zusammen
<Zhenech> sie nutzt linux
<Zhenech> und weiss dass sie meinen pc nur zum surfen und fernsehen anfassen darf

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